Medienreport informiert
04. Dezember 2009
Stuttgart/Waiblingen. Medien- und Kommunikationskompetenz sind die wichtigsten Katalysatoren der Wissensgesellschaft und der Wirtschaftsentwicklung an diesem Standort und im europäischen Wettbewerb, so der Wirtschaftsminister Rainer Brüderle in einem Schreiben an die Corporate Media-Experten. Mit der Förderung von Schlüsselkompetenzen für Corporate Media und den objektivierten Qualitätsanalysen hätten die Veranstalter seit langem wertvolle Beiträge für standortstrategische und kreative Entwicklungen präsentiert. Die Aktivitäten begannen erstmals 1976, 1978 fand anlässlich der Weltmesse photokina der erste Wettbewerb statt. Weit über 4000 Lösungen wurden in einer Form bewertet, die auch heute europäische Maßstäbe setzt. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Meister kommen aus England, Österreich, der Schweiz und aus Deutschland. Im Gegensatz zu den bekannten Wettbewerben, die sich an sportlichen Rankings orientieren oder Gold und Silber vergeben, zählt bei Corporate Media ausschließlich die aufwendig und individuell geprüfte Kommunikations- und Medienleistung. Erst wer ein hohes festgesetztes Punktelevel überschritten hat, wird mit einem „Member of the European Masterclass“ ausgezeichnet. Die eigentliche Qualitätsanalyse mit genauen Hintergrunddaten ist zweifellos der entscheidendere Grund für die Beteiligung erster Adressen. Insofern finden sich bei Corporate Media weniger, aber dafür überdurchschnittliche Lösungen, die europäische Maßstäbe setzen.
Medien- und Kommunikationskompetenz sind die wichtigsten Katalysatoren der Wissensgesellschaft und der Wirtschaftsentwicklung an diesem Standort und im europäischen Wettbewerb, so der Wirtschaftsminister Rainer Brüderle in einem Schreiben an die Corporate Media-Experten. Mit der Förderung von Schlüsselkompetenzen für Corporate Media und den objektivierten Qualitätsanalysen hätten die Veranstalter seit langem wertvolle Beiträge für standortstrategische und kreative Entwicklungen präsentiert. Die Aktivitäten begannen erstmals 1976, 1978 fand anlässlich der Weltmesse photokina der erste Wettbewerb statt. Weit über 4000 Lösungen wurden in einer Form bewertet, die auch heute europäische Maßstäbe setzt. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Meister kommen aus England, Österreich, der Schweiz und aus Deutschland. Im Gegensatz zu den bekannten Wettbewerben, die sich an sportlichen Rankings orientieren oder Gold und Silber vergeben, zählt bei Corporate Media ausschließlich die aufwendig und individuell geprüfte Kommunikations- und Medienleistung. Erst wer ein hohes festgesetztes Punktelevel überschritten hat, wird mit einem „Member of the European Masterclass“ ausgezeichnet. Die eigentliche Qualitätsanalyse mit genauen Hintergrunddaten ist zweifellos der entscheidendere Grund für die Beteiligung erster Adressen. Insofern finden sich bei Corporate Media weniger, aber dafür überdurchschnittliche Lösungen, die europäische Maßstäbe setzen.
Als wichtige Eckpunkte haben die Jury-Experten in diesem Jahr eine interessante Qualitätssteigerung ausgemacht. HD und 3 D kommen. Die Konzepte werden komplexer und innovativer – Netzwerke durchdachter. Nicht sichtbar wurden Qualitäts-Highlights im sogenannten Web-TV – ein zweifellos expandierender und substitutierender Markt. Die ehrenvollste Jahresauszeichnung, der Master of Communication Europe 2009, wurde in diesem Jahr von Erhart von Ammon an die Braun GmbH, Kronberg, eine Tochter der P&G Global Braun, USA, für ihre langjährigen Master-Leistungen überreicht. Markus Strobel, Vice President und Brand Franchise Leader P&G Global Braun, USA, zu der Auszeichnung: „Braun ist seit über 50 Jahren eine Ikone modernen Industrie-Designs. Deshalb kann es kaum verwundern, dass wir auch höchste Ansprüche an unser Kommunikations-Design stellen. Beides, Produkt- und Kommunikations-Design, muss am Ende dazu dienen, das Produkt zum Sprechen zu bringen – nur dann kann es gelingen, unsere Kunden für die einzigartige Erfahrung mit Braun zu begeistern.“
Eine besondere Ehrung erfuhren die DSW21, die Dortmunder Stadtwerke. Neben zwei „Excellencen“ wurde das netzgestützte komplexe Medienkonzept „Herzvorkommen“ von Dr. Uwe Katsky als Schirmherren-Vertreter der Bremer szenaris GmbH mit einem „Award of Master für das beste mediengestützte Kommunikationskonzept ausgezeichnet. Hans-Joachim Herrmann, von der Konferenz der Landesfilmdienste, Bonn, vergab in diesem Jahr den „Award of Master für die beste Public-Information-Lösung“ für den Beitrag „Sexuell übertragbare Krankheiten inkl. HIV/AIDS“ an sie BZGA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Für die „Beste mediengestützte Markenstrategie“ zeichnete der Bundesverband Deutscher Film- und AV-Produzenten die Flensburger Brauerei uns Forward Filmproduktion aus. Als „Beste Kreativleistung“ fand „Eine gute Geschichte“ als einer von mehreren Porsche-Filmen die höchste Würdigung, die an die Frankfurter Kemper Kommunikation GmbH ging. Für die „Beste Regie“ wurde Jan Litzinger von TVT Creative Media GmbH geehrt.
Sein „250 Jahre MAN“-Film ist einer der überzeugendsten Darstellungen einer Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte. Einen herausragenden Akzent der leisen Töne setzte der Dokumentarfilmer Edgar Klein. Er erhielt für seinen herausragenden Beitrag zu den Menschen und der Kultur von „Myanmar“ eine Master-Auszeichnung als marktqualifizierenden Beitrag und eine Ehrung für sein Lebenswerk.
Die „Member of the European Masterclass 2009/10“ sind mit ihren beispielhaften Lösungen und Film-Zitaten unter www.corporate-media-masteraward.com abzurufen. Die 22. Ausschreibung von Corporate Media kommt im April 2010. Die Jurys tagen Ende August und September 2010. Die Preisverleihung ist Ende November 2010 geplant.
Humor
Bei der diesjährigen Bewertung kam es - wie so häufig - selten zum lauten Lachen, in der Runde. Aber sah man in die Gesichter der Juroren, zeigte sich immer mal wieder ein Lächeln. Noch zu selten und wieder auf bessere Zeiten hoffend.
Handwerk
Alle eingereichten Produktionen folgen der kontinuierlichen Entwicklung dieses Wettbewerbs und haben mindestens ein gutes handwerkliches Niveau. Den beteiligten Produktionsgewerken kann durchweg ein hoher Professionalisierungsgrad bescheinigt werden. Anfänger ohne solide handwerkliche Fähigkeiten im Umsetzen von Kommunikationszielen mit audiovisuellen Medien fallen direkt auf und haben keine Chance auf eine solide Bewertung. Das Niveau bei Corporate Media ist und bleibt hoch! Die Orientierung für künftige Einreicher: Sie müssen sich einfach an den Besten orientieren.
Sensibilität
Im Umgang mit kritischen Themen und deren Visualisierung bekamen wir in den letzten Jahren immer stärker eine gekonnte sensible Aufarbeitung relevanter Themen, beispielsweise im Bereich Sicherheit oder Mitarbeiterführung. Die wichtige Umsetzung von Arbeitssicherheitsthemen ist bei Corporate Media Jahr für Jahr immer wieder auch Anlass für Diskussionen. Zielgruppenspezifische Didaktik und genaue Ansprache sind essentiell. Ernsthaftigkeit und Seriosität angemessen nachhaltig umzusetzen war häufig verbesserungswürdig.
Trend
Überdurchschnittlich in diesem Jahr, der Röntgenblick! Ob durch das Bullauge einer Waschmaschine in die bewegte Wäschetrommel auf den Wassertropfen am Kleidungsstück oder von der Straße auf die Karosse, durch das Blechkleid, in den Motor und direkt an den rotierenden Kolben. Dieses Jahr bekommen wir den Durchblick. Industriegeschichte ist auch Kulturgut. Deshalb sind Unternehmen herauszuheben, die ‚ihre‘ Geschichte kennen und angemessen - manchmal sogar opulent- audiovisuell rekonstruieren.
Mobile Anwendungen
...kommen noch spärlich. Obwohl wir schon vor gut 10 Jahren die erste Einreichungen in diesem aktuell schnell wachsenden Segment hatten, bleiben die Produzenten & Auftraggeber noch bescheiden. Angeregt wird, sich auch durchaus für neue Ideen eine App' oder eine 'mobile' optimierte Web-Site stark zu machen.
Ein besonderer Augenschmaus kam mal wieder in 3D! Waren vor noch nicht so langer Zeit aufwendige Installationen vor Ort nötig, bekommen wir nun die obligatorischen Brillen und einen USB-Stick. Offenbar können die technischen Probleme auch durch Software-Rools besser beherrscht werden. Selten hatten wir so wenig technische Probleme mit Einreichungen. Obwohl wieder einige Produktionen kurz vor knapp reingereicht wurden und teilweise mit ‚fast’ Rohdaten auf Flash-Speicher, die bisher noch nicht distribuiert wurden. HD-Technik ist inzwischen häufig Grundlage bei AV-Produktionen in Corporate-Media. Blue-ray ist allerdings noch immer keine Größe.
30. Juni 2009
Der junge und innovative Verband repräsentiert rund 50 Firmen und Fördermitglieder sowie 500 Mitglieder in hohen Funktionen der grafischen Industrie und der Medienproduktion.
Der f:mp. hat seinen Mitgliedern und deren Auftraggebern sowie der Branche in den letzten Jahren durch zahlreiche Aktivitäten und Ideen frische Perspektiven eröffnet. Dazu zählte auch die aktuelle Befassung mit nachhaltigen Medienproduktionen.
Der f:mp. hat die Schnittstelle der vielfältigen Aufgaben der Medienproduktion der ursprünglichen Druckindustrie und des grafischen Gewerbes nach dem gravierenden Wandel der Medientechniken, Trägermedien und der Digitalisierung sowie der neuen Anforderungen der gesamten Wirtschaftskommunikation zugunsten von Corporate Media stetig verbreitert. Digitalisierter Content unterscheidet nicht mehr Schrift, Bild und Grafik sowie Sprache und Ton oder Print- und Nonprintträger. Corporate Film, Corporate TV, Corporate Publishing oder Corporate Print existieren bestenfalls noch als Präzisierung von Aufgaben und Einzelmedien, die zur Aufbereitung einer fachlichen Spezialisierung bedürfen. Die erheblichen Änderungen von Innovationen, Anforderungen und Leistungen haben die grafische Industrie, die Druck-industrie und die Film- und Bildindustrie seit 40 Jahren mehrfach umgekrempelt.
Mit neuen Berufsbildern und mit einem neuen Profil dieser Mediensegmente hat der f:mp. bereits 1992 die Weichen für die notwendigen übergreifenden handwerklichen Qualifizierungen im europäischen Wettbewerb gestellt. Der Fachverband Medienproduktioner sieht in der strategischen Kooperative mit Corporate Media das derzeit beste Instrument der Markt-qualifizierung auch seiner eigenen Ziele und Lernprozesse als Medienhersteller und Manager von Medienprojekten. Die auch für Corporate Media-Partner und Interessenten offenen Leistungen sind unter Fachverband Medienproduktioner www.f-mp.de abrufbar.